Der Spurensammler
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Updates & Aktuelles:



Verleisebarungen

Die Motten sind weg - und wieder da (6.April 2024)

Schreck am Morgen: die Datenbank mit Motten und Wallburgen zur Burgenkarte ist leer. Alles weg. Wochenlange Recherche perdu. Beim Hoster uMap lief auch einiges nicht rund. Am Ende hat mich ein altes Backup gerettet, ein Merge von einem Teil davon zusammen mit der aktuellen Karte und einigem hin und her - dann waren die Motten wieder da. Blöd ist nur, dass die zentrale Backup-Funktion von uMap nicht richtig funktioniert. Da darf jetzt erst mal nichts mehr passieren ...

Stille Post (1.März 2024)

Nun ist es wieder mal passiert: nichts geändert und doch funktioniert mit einem Mal das Kontaktformular nicht mehr. Keine Ahnung, seit wann das so ist. Die Scripte laufen durch, zum Benutzer hin wird so getan als ob alles funktioniert - aber hinten raus gibt's keine Mail. Jedenfalls kommt nichts an. PHP-Version und Dateirechte sollten stimmen, keine Ahnung woran es liegt. Im Falle eines ungebändigten Kommunikationsdranges bitte die Mailadresse im Impressum verwenden und eine normale Email schicken. Ich wage lieber erst mal keine Prognose, wann das Formular wieder funktioniert.

Raus in's Museum (August 2023)

Der Mittelalter-Bereich dieser Site hat Zuwachs bekommen: noch recht klein und auch nicht mit dem Potential einmal so richtig groß zu werden. Es sei dennoch darauf hingewiesen: Freilichtmuseen mit Rekonstruktionen mittelalterlicher Gebäude haben hier nun auch ein Plätzchen gefunden. Und weil es wegen Masse noch keine Übersichtsseite und daher keinen Link gibt, so sei der Rat gegeben "Gehet hin und suchet - so werdet Ihr schon finden".

Liebes Google ... (Juli 2023)

... oder vielleicht auch nicht mehr ganz so liebes. Eher gar nicht mehr so liebes. Wie soll ich es sagen? Unsere einst glückliche Beziehung begann so um das Jahr 1998. Jung waren wir beide (nun ja, ich schon ein wenig älter), die Welt des Internets stand uns offen. Ich kappte meine Freundschaften zu Altavista, Yahoo und anderen und setzte ganz auf Dich. Lange Zeit ging das gut, aber dann begannen wir uns zu entfremden. Dein Kontrollwahn nervte mich zusehends und ich war Dir wohl immer zu altmodisch und langsam. Irgendwann gingen wir getrennte Wege, seit geraumer Zeit ist DuckDuckGo an meiner Seite. Nicht ganz so schlau, aber sehr nett. Trotzdem schreibst Du mir noch immer Briefe. Neulich kam wieder so einer.
Und schon wieder mäkelst Du da an mir herum. Nun sei es ein "Core Web Vitals-INP-Problem" das Du mir anlastest. Meine Seiten wären mit mehr als 200ms Reaktionszeit zu langsam für eine gute Platzierung bei den mobilen Suchergebnissen. Ja ist es denn die Möglichkeit? So eine Unverschämtheit von mir? Also mal nachgesehen: durchschnittlich sind es 240ms und das ist nicht schnell genug? Und wegen 40ms soll ich nun hunderte von Seiten umbauen? Meine Antwort ist: "Nö". Nein, no, ne, geen, dim, tidak oder welche Sprache Du auch immer bevorzugst.
Denn wisse: diese Seiten sind primär für Desktop-Geräte gebaut und das bleiben sie auch. Auch wenn 2/3 der Besucher sie inzwischen mit Mobilgeräten ansteuern - dafür kann ich ja nichts. Brauchen Sie halt 40 ms länger. Und in Zukunft werden sie dann eben auch nicht mehr gefunden. Mir egal, ich verdiene ja kein Geld damit, im Gegenteil.
Aber eines ist klar: zurück gewinnen wirst Du mich nicht auf diese Weise. Ich mag es nämlich nicht, wenn eine(r) - nämlich Du - allen anderen vorschreiben will, wie dieses Netz auszusehen hat und die anderen (z.B. ich) dann dafür arbeiten sollen. Natürlich unbezahlt und damit Du noch mehr Daten bekommst. So, und nun gehe ich erst mal im Netz spazieren. Und zwar mit DuckDuckGo.

Richtungswechsel (März/April 2022)

So ganz ausgegoren ist das alles ja noch nicht. Aber immerhin ein Vorhaben. Meiner Vorliebe für alte Gebäude will ich weiter treu bleiben. Ob und wie weit sich das "Burgen"-Thema" entwickeln wird, kann ich nicht sagen. Aber ein Anfang ist gemacht.

Das Ende ist nahe (Juli 2021)

Was so bedrohlich klingt, bekommt hier nun eine doppelte Bedeutung. Zum einen kann man es verstehen als Zustandsbeschreibung für viele der besuchten und hier gezeigten Gebäude und Orte. Und dann gibt es noch eine weitere Bedeutung: mir langt es. Seit Ende der 90'er Jahre zeige ich hier verlassene Gebäude, aber nun mag ich nicht mehr. Wer es genauer wissen will, kann das gerne hier nachlesen.

Darum ging es hier (Januar 2019)

Es ging hier ab 1998 um Industriekultur - und zwischen 2002 und 2016 primär um Urban Exploring. Ein altes Hobby mit jungem Namen. Alt deshalb, weil es wahrscheinlich schon in der Zeitströmung der Romantik des ausgehenden 19. Jahrhunderts verwurzelt ist. Etwa seit der Jahrtausendwende ist nun wieder ein verstärktes Interesse an den Zeugnissen einer Vergangenheit zu bemerken - einer Vergangenheit, die mit ihren baulichen Ausprägungen Teil unserer kulturellen Identität ist. Auch wenn sich die zeitgenössischen Explorer durchaus moderner Technik für Fotos und Exkursion bedienen, so ist es doch ein zuerst einmal rückwärts gewandtes Hobby. Der Blick in die Vergangenheit, festgehalten auf Fotos unterschiedlichster Couleur.
Aber wer hinsieht, stellt Regeln fest. Regeln des Zerfalls, der auch einmal alles andere erfassen wird, das uns augenblicklich noch umgibt. Und damit wird aus der Vergangenheit auch gleich wieder ein Stückchen Zukunft. Wir sind also quasi Zeitreisende und einige Stationen dieser Reisen sind hier zu sehen.
Auch wenn diese Website seit 1998 noch immer ihren Fokus auf dem "Urban Exploring" in Mitteleuropa hat, entfernt sich mein eigener Weg inzwischen aber von dem, was heutzutage landläufig daunter verstanden wird. Weniger Abenteuer, mehr Dokumentation möchte ich selber manchmal meinen. Die Objektauswahl wandelt sich, die eigene Sichtweise auch. Und im Portfolio-Bereich kommen andere Themen hinzu. Mal sehen, was daraus wird ...

Alles neu, alles beim Alten (Januar 2019)

Drei Jahre Arbeit für einen Relaunch? Im Ernst jetzt? Ja, aber sicher doch. Alles wurde noch mal auf den Prüfstein gestellt, nahezu alle Negative neu gescannt, Staub- und Wasserflecken retuschiert, Fotos selektiert und einzeln neu bearbeitet. Am Ende waren es dann etwa 10.000 Bilddateien. Etliche Bildbearbeitungs-Entgleisungen sind nun verschwunden (und andere neue vielleicht hinzu gekommen). Dazu noch mal Recherche betrieben, was inzwischen aus den besuchten Orten geworden ist und häufig inhaltliche Aktualisierungen vorgenommen. Den Code mit einem Texteditor geschrieben. Neue Locations hinzugefügt. Das alles geht eben nicht so schnell, aber ich bin froh es nun hinter mir zu haben, noch mal gehe ich das nicht mehr an.

Quelle: www.lipinski.de/
Abgerufen: 14.06.2024 - 05:12 Uhr
Autor: Klaus Lipinski, Düsseldorf
Email: info(at)lipinski.de
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