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| Miniera
del Siele (Oktober 2008) |
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| Irgendwie
war ich schon richtig - aber trotzdem beschlichen mich ungute Gefühle.
Vorbei an einem alten Stollen, in dem noch alte Holzleitern standen, ging es dann erst einmal zu einem rotgefärbten Verwaltungsbau, in dem sich auch Waschräume befanden. Weiter hinten im Wald lagen weitere Gebäude, teilweise noch mit sehr schönen gekachelten Böden. Aber ansonsten herrschte überall Leere vor: ausser ein paar alten Turnschuhen waren keine persönlichen Dinge zu finden, Büros und Werkräume waren kaum voneinander zu unterscheiden. |
In der Mine wurde mehr als hundert Jahre lang Zinnober (Cinnabarit) gefördert. Zinnober ist ein rötliches Mineral, das aus den Grundbausteinen Quecksilber und Schwefel besteht. Es entsteht hydrothermal in der Nähe von Vulkanen - von denen es hier in im Gebiet zwischen Südtoskana und Latium ja eine ganze Reihe gibt. Im Jahre 1841 wurden nach Regenfällen 40 Pfund reinen Zinnobers
gefunden. Das Material wurde an einen Apotheker in Pitigliano verkauft,
über den ein reicher Kaufmann von dem Fund erfuhr. 1846 erwarb
er die Schürfrechte, gründete im Dezember eine Firma und
begann 1847 mit dem Abbau. Zwischen 1870 und 1890 erreichte die Produktion einen hohen Stand,
nachdem man zuvor eine Ader mit hohem Quecksilbergehalt gefunden
hatte (bis zu 38%). 1907 erfolgte die Elektrifizierung und die Ablösung
von Dampfmaschinen. Weiterführende Links:
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| Miniera
del Siele (October 2008) |
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It was October - definitely not a typical tourist season - and anything but a lot of traffic was going on the country roads around the 'Monte Amiata'. And now I was stranded somewhere in the nowhere - only forest around me and no view to a place behind. I had just taken the small forest road, which should lead to the mine according to a description on the Web. |
For more than hundred years the Miniera del Siele was a place for the search of Cinnabar. Cinnabar is a reddish mineral, mainly consisting of the elements of mercury and sulfur. It develops in a hydro-thermal process near volcanoes - of which are a lot here in the area between South Tuscany and Lazio.
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