Viktoriastift
(September 2007)

An wen soll man hier denken, wenn man durch die Räume geht? Die Frauen, Kinder, Soldaten, Alten und Kranken, die alle schon hier gewesen sind? Spuren von ihnen sind jedoch kaum noch vorhanden. Zu finden sind vor allem ein halbes Dutzend alter Badewannen und einige alte Haushaltsgeräte im Keller. Ansonsten zeigt sich der beginnende Verfall eines Hauses mit baulichen Mängeln, die aber in den letzten Jahren immer wieder ansatzweise behoben wurden. Trotzdem sind einige Böden im Verwaltungsgebäude so morsch, dass das Begehen besser unterbleiben sollte.

Das heute leerstehende Viktoriastift kann auf eine lange und bewegte Geschichte zurückblicken. Erbaut wurde es in den Jahren 1919 bis 1922 durch den Kaufmann Heinrich Lieser. Anfangs als Hofgut konzipiert, diente es später als Kindererholungsheim, NSV-Müttergenesungsheim, Landesumschulungshof sowie Altenheim und Siechenhaus. Für ausführliche Informationen verweise ich hier auf den verlinkten Wikipedia-Arikel, der sehr detailliert auf die Geschichte der Gebäude und ihres Bauherren eingeht.

Weiterführender Link:

Viktoriastift bei Wikipedia

 

Am Eingangstor repräsentative Fassade Wirtschaftsgebäude Scheune Eingangshalle
Blick durch die Decke
Kellerbad in der Küche Gott segne das ehrbare Handwerk
Garten hinter Gittern bemooste Treppe