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Burgen des 12.Jahrhunderts - Hochmittelalter


Burg Altendorf


Die ehemalige Wasserburg wurde vermutlich im ausgehenden 12.Jh. im romanischen Stil erbaut. Umbauten erfolgten im 14.Jahrhundert und ab dem Jahr 1533. Der Verfall setzte ab 1760 ein, im 19.Jh wurde die Ruine als Steinbruch verwendet. Erhaltungsmaßnahmen setzten seit dem Jahr 1900 ein.
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Burg Are


Höhenburg,zwischen 1095 und 1105 erbaut. Im 14. und 15. Jahrhundert wurde die Burg u.a. um eine Wehrmauer erweitert. Nach 9 monatiger Belagerung wurde die beschädigte Burg 1690 durch französische Truppen erobert. 1714 durch Sprengung zerstört.
1997 wurde die Burgruine unter Denkmalschutz gestellt und mit der Sanierung begonnen.
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Burg Eltz


Die ältesten heute noch erhaltenen Teile der Burg Eltz sind der Bergfried Platt-Eltz, der untere Teil des Kempenicher Haus und die Reste einer westlich vorgelagerten Verteidigungsanlage. Die untersten 4 Etagen des 7-geschossigen Wohnturms Platt-Eltz gehen auf eine Bauzeit vor der ersten urkundlichen Erwähnung zurück - diese stammt aus dem Jahr 1157. Das erste Kempenicher Haus wurde in der zweiten Hälfte des 12. Jahrhunderts erbaut. Die Rodendorfer Häuser entstammen den Jahren 1490 bis 1540. Die aktuellen Kempenicher Häuser entstammen einer Bauphase von 1604 bis 1661.
Burg Eltz stellt eine Ganerbenburg dar, bei der verschiedene Familienzweige an einem gemeinsamen Ursprungsort verblieben und Folgegenarationen nicht an einem anderen Ort neu anfingen. Dies erklärt die in die Höhe gewachsenen Wohntürme der Familien, denen auf Grund der begrenzten Fläche nur das Wachstum in die Höhe übrig blieb.
Die Burg wurde in Kämpfen nie zerstört und befindet sich seit ihrer Gründung im Besitz der Familie Eltz. Eine Besichtigung ist möglich.
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Ganerbenburg bei Urbs Mediaevalis
Burg Eltz

Burg Isenberg


Große, 240m lange Spornburg auf dem Kamm des Isenbergs mit einem der damals größten Bergfriede, erbaut zwischen den Jahren 1193 - 1199. Die Burg wurde in Folge der Ahndung der Tötung des Kölner Erzbischofs bereits 1225 wieder zerstört.
Bis dahin war die Burg auch ein Ort intensiver Eisenverhüttung. 1240 wurde etliche Stromkilometer abwärts auf der anderen Seite der Ruhr die Neue Isenburg errichtet, die aber ihrerseits bereits nach wenigen Jahrzehnten wieder zerstört wurde.
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Kaiserpfalz Kaiserswerth


Geschichtsträchtige Ruine einer Zollfeste am Rhein. Anfang des 11.Jh. stand hier ein Vorgängerbau, der Schauplatz der Entführung von Heinrich IV. und dem damit verbundenen Staatsstreich war. Die heute sichtbaren Ruinen sind die Reste einer von Kaiser Friedrich Barbarossa in Auftrag gegebenen Festung, die Ende des 12.Jh. fertig gestellt wurde. Ihre wechselvolle Geschichte endete mit einer Sprengung am 9.8.1702 während des Spanischen Erbfolgestreits. Veranlasst hatte sie der in Düsseldorf residierende Kurfürst "Jan Wellem", nachdem der kölnische Kurfürst Joseph Clemens und die ihm gehörende Pfalz in der Schlacht um Kaiserswerth unterlegen war. Die Ruine kann zwischen Ostern und Oktober besichtigt werden.
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Burg Kerpen (Eifel)


Erbaut Mitte oder Ende des 12.Jh. Zerstörung während des 30jährigen Krieges und den Reunionskriegen im 17.Jh. Ende des 19.Jh. bauliche Ergänzungen.
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Reichsburg Kyffhausen


Entstehungszeit der Oberburg im 11.Jh., evtl. sogar schon davor. Erste Zerstörung 1118, danach Wiederaufbau. Im 15.Jh. bereits Ruine, diese wurde weiter zerstört durch den Bau des Kyffhäuser-Denkmals im ausgehenden 19.Jh. Die Unterburg ist jüngeren Datums und wurde im 12.Jh. erbaut.
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Burg Laufenburg


Die Laufenburg war von Beginn ein Nebensitz des Geschlechts der Burggrafen "Mule von Alsdorf". Diese Limburger Lehnsherren benannten sich merkwürdigerweise nach ihrem Nebensitz "von Lovenberg". Urkundlich wurde die Burg im 12.Jh. erstmalig erwähnt.
In der äußerst verwickelten Geschichte der territorialen Entwicklung der Herzogtümer von Limburg und Jülich spielte die Laufenburg eine Rolle zur östlichen Grenzsicherung von Limburg gegen Jülich. Limburg stellte zu dieser Zeit die wichtigste Landesmacht. 1283 starb das limburgische Herzogshaus aus, es entwickelte sich der fünfjährige limburgische Erbfolgestreit zwischen Kurköln und dem Herzogtum Brabant. 1288 verlor Limburg seine Eigenständigkeit und wurde Brabant zugeschlagen. 1359 gelangte die Laufenburg an das Herzogtum Jülich und verlor spätestens damit ihre militärische Bedeutung.
1560 kam die Familie von Metternich-Müllenark in den Besitz der Laufenburg. Im Rahmen des Französisch-Niederländischen Krieges verwüsteten Truppen von Ludwig XIV. kurz vor dem Frieden von Nimwegen 1678/79 die Laufenburg. Die Burg blieb noch im Besitz derer von Müllenark. Die letzte adelige Besitzerin ehelichte 1841 einen bürgerlichen Bankier. 40 Jahre später wurde sie an die Industriellenfamilie Hoesch veräußert, die mit Renovierungen begann. 1917 wechselte der Besitz an die Fabrikantenfamilie Prym aus Stolberg, der sie noch heute gehört.
Mitte September 1944 begann die Schlacht im Hürtgenwald, in dessen Verlauf die Laufenburg durch Brand und starken Panzerbeschuss schwerst beschädigt wurde. Über Restaurierungsarbeiten gibt es stark abweichende Angaben bezüglich ihrer Zeiten. 1950 begann demnach der Wiederaufbau. Ab 1960 erfolgten wieder Aufbauarbeiten und die Modernisierung / Restaurierung durch den Eigentümer. 1985 (bis 1990 ?) fand ein Umbau und eine weitere grundlegende Restaurierung statt.
Die Burg ist seit 1952 verpachtet und beherbergt heute eine Restauration. Zu deren Öffnungszeiten kann der Innenhof betreten werden.
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Burg Nideggen


Die Spornburg entstand ab 1177 auf den Höhen der Nordeifel. Ab 1340 erfolgte ein Ausbau, während dessen auch der Palas errichtet wurde. Dieses zweistöckige Gebäude besaß einen der größten Saalbauten des Rheinlandes mit einer Länge von 61m und einer Breite von 16m. Davon geblieben ist bis heute nur ein Teil der Aussenmauer, ein verschütteter Keller sowie einige Mauerreste.
Zerstörungen hat die Burg mehrfach durchlitten. 1542 ist es die Jülicher Fehde, 1689 sind es Truppen von Ludwig XIV die mit ihren Taten die Burg zur Ruine werden lassen. Zwei Erdbeben von 1755 und 1878 geben ihr soweit den Rest, dass sie zwischenzeitlich als Steinbruch genutzt wird. Die Wende kommt 1888, als die Nidegger Bürger ihre Burg kaufen und damit schützen. Nach einer erster Restauration 1901/09 bringt der 2.Weltkrieg wieder weitere Zerstörungen mit sich. Ab Mitte der 1950er Jahre begann man wieder mit dem Wiederaufbau und einer teilweisen Rekonstruktion.
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Burg Nideggen (Kreis Düren)
Ebidat

Burgruine Volmarstein


Erbaut um 1100. Der quadratische Südturm stammt aus dem 12.Jahrhundert, die Reste der beiden Rundtürme aus dem 14.Jahrhundert.
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Castello dell’Abbadia Vulci


Die Burg von Vulci liegt unmittelbar an einem Steilhang einer Schlucht, durch die das Flüßchen Fiora fließt. Eine antike Brücke überspannt dort die Schlucht als Teil einer wichtigen alten Verkehrsader zwischen dem damaligen Kirchenstaat und dem Großherzogtum Toskana. Bereits im Jahr 809 befand sich dort eine befestigte Benediktinerabtei. Um die strategisch wichtige Brücke zu kontrollieren und die Abtei zu schützen, wurde dort im 12.Jh. das Castello dell’Abbadia erbaut. Während es auf der einen Seite durch den Steilhang geschützt ist, sichern auf der anderen Seite ein (Wasser-)Graben und eine Mauer mit fünf halbrunden Türmen die Anlage.
Die strategische Lage machte die Burg im Mittelalter zu einem Zankapfel zwischen der Familie Aldobrandeschi, der Familie Di Vico und der Gemeinde Orvieto. Erst nach 1430, nachdem das Castello an ein Mitglied der Familie Farnese vergeben worden war, wurde es für eine lange Zeit ruhig um die Burg. Der Besitz wechselte im Lauf der Jahrhunderte noch einige Male den Besitz. Im 19.Jh. war hier das päpstliche Zollamt untergebracht, später verfiel sie allerdings. In den 1960er Jahren gelangte sie in staatlichen Besitz und wurde sorgfältig restauriert. Seit 1975 beherbergt sie das Archäologische Museum von Vulci.
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Letzte Änderung: 22.05.2022 - 13:56
Quelle: www.lipinski.de/burgen/12jahrhundert.php
Abgerufen: 04.02.2023 - 16:15 Uhr
Autor: Klaus Lipinski, Düsseldorf
Email: info(at)lipinski.de
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