Montzen Gare - bei Nacht
(Oktober 2007)

Der aus dem Jahr 1917 stammende Bahnhof von Montzen ist auch heute noch ein wichtiger Halt im grenzüberschreitenden Güterverkehr - bedingt durch den noch immer notwendigen Lokomotivwechsel der Züge.
Ab 1919 gab es hier auch regionalen Personenverkehr. 1940 wurde die Station durch die deutsche Besetzung zu einem Grenzbahnhof, über den die Deportationszüge aus Belgien zu den Vernichtungslagern im Osten rollten. Die kurze Zeitspanne des Lokomotiv-Wechsels war für einige Gefangene die letzte Chance, dem sicheren Tod zu entgehen.
1944 wurde der Bahnhof bei Luftangriffen beschädigt, der volle Betrieb über die Strecke wurde erst 1948 wieder aufgenommen. 1957 wurde der reguläre Personenverkehr eingestellt.

 

 

Inzwischen wurden weitere Güterverkehrstrecken ausser Betrieb genommen und seit Änderungen im europäischen Zollkontrollverfahren werden auch die Zollhallen des Bahnhofs nicht mehr genutzt und verfallen seitdem.
Der dort stehende Triebwagen diente zuletzt dem Personalverkehr auf dem weiträumigen Bahnhofsgelände und gehört heute dem Privatmuseum in Hombourg.

www.gessen.de - zur Geschichte des Bahnhofs
Railpix Bueker - Fotos des Triebwagens und weitere Infos

 

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