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Papierfabrik Tannroda
(Mai 2009)

Ein Zufallsfund, der an der Strecke lag. Von aussen eine eher unscheinbare und unansehnliche Fabrikhalle, bot sich innen jedoch eine wunderbare Perspektive in den ehemaligen Produktions- oder Lagerhallen. Nach 18 Jahren Leerstand und mehreren Bränden war aber von der ehemaligen Einrichtung nichts mehr zu finden.

1906 kaufte die Firma Schott & Genossen aus Jena die beiden Mühlen im kleinen thüringischen Ort Tannroda und baute die untere an der Ilm gelegene Mühle zu einer Papierfabrik um. 1923 erfolgte eine Erweiterung und 1931 fanden hier 130 Beschäftigte ihr Auskommen. Schlußendlich waren zu DDR-Zeiten gut 170 Menschen beschäftigt, die hier Natronsackpapier herstellten.

1991/1992 wurde die Fabrik geschlossen, das Grundstück verkam anschließend zum Spekulationsobjekt. Nach der Insolvenz eines Käufers fiel die Anlage wieder an das Land zurück.
Die Anlage steht auf einer Insel inmitten einer Flußaue, innerhalb eines Trinkwasserschutzgebietes. Das versiegelte Gelände soll rekultiviert werden, die Fabrikgebäude werden zurückgebaut. Zum Zeitpunkt des Besuches wurde bereits ein neuer Fahrweg angelegt, der Abriß der Gebäude sollte unmittelbar bevorstehen.

 

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