Seraing-le-Chãteau
(November 2005)

Tauben umkreisen die Türme des mediterran wirkenden Chateaus, Bäume wiegen sich im Wind. Das Bellen eines Hundes durchbricht die ländliche Geräuschkulisse. Das Schloß ist mehr eine Burg, wirkt wehrhaft mit trutzigen Mauern und Türmen. Der Blick von der Rückseite offenbart einen anderen Charakter: was vorne noch intakt wirkt, ist hinten ruinös. Was vorne wie ein Bollwerk scheint, zeigt hinten vergangene Eleganz und Raum für einen Garten.

Aber Wassergraben und Mauern, die Schutz in der Vergangenheit versprachen, verhindern auch heute noch unererwünschten Besuch. So bleibt mir leider nichts anderes übrig, als nur von aussen einen Blick auf das Gebäude zu werfen.
Auch wenn es nicht so scheint: die Anlage stammt erst aus dem Ende des 19. Jahrhunderts, wenngleich der Standort bereits im Mittelalter genutzt wurde.