Düsseldorfer Häfen
(1988 bis Januar 2004)
Die Düsseldorfer Häfen verteilen sich auf zwei Areale. Zum einen auf den etwas unbekannteren und kleineren Reisholzer Hafen, der stromaufwärts liegt und kein gesondertes Hafenbecken besitzt. Zum anderen auf den eigentlichen Düsseldorfer Hafen mit mehreren Becken, der zur Zeit einem Strukturwandel unterliegt.
Der alte Zollhafen ist inzwischen umrahmt von Landtag, Rheinturm und WDR-Gebäude, der daran anschließende Handelshafen heißt nunmehr "Medienhafen" - was auch gleichzeitig einen Rückschluß auf die jetzigen Anrainer zuläßt. Hafenbecken A wird nur noch als Freizeithafen verwendet. Die gewerbliche Nutzung des Hafens ist auf die Becken B und C, sowie Lausward I + II beschränkt. Der Düsseldorfer Hafen kooperiert mit dem umsatzstärkeren Neusser Hafen.
Beeindruckende Bauten aus alten Tagen gibt es nur noch wenige: die "Alte Mälzerei" im Medienhafen gehört dazu, wie die "Plange Mühle" zwischen Becken B und C. Beide Gebäude wurden teilweise abgerissen, umgebaut und unterliegen nun einer komplett anderen Nutzung.
Lediglich im Bereich des Hafenbeckens C finden sich derzeit noch Industriebetriebe, deren Produktionsgebäude etwas von der alten Tradition des Düsseldorfer Hafens vermitteln.